Sven Gabor Janszky -


Deutschlands innovativster


Trendforscher

Persönlich: Zukunftsforscher und Referent

Sven Gabor Janszky, Jahrgang 1973, ist aufgewachsen in Budapest und Chemnitz. Studium der Journalistik und Politikwissenschaft. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter in seiner Wahlheimat Leipzig, eine Stadt die schon 1991 sein Herz erobert hat. 20 jJahre später titelte auch die New York Times über Leipzig: "The better Berlin!"  

 

Als Mitglied des internationalen Serviceclubs "Round Table" engagiert er sich für Kinder und Schwache in der Gesellschaft. Janszky liebt Ausdauersport für den Körper und den Geist. Er war Vize-Jugend-Mannschafts-DDR-Meister im Schach 1988. Im vergangenen Jahr bestieg er den Kilimandscharo und läuft in diesem Jahr seinen 18. Marathon. Seine Urlaube verbringt er regelmäßig mit langen Individualreisen. Als Tramper lässt er sich durch inspirierende Gegenden treiben und taucht tief in fremde Lebensweisen und Kulturen ein, sei es in Kuba, Patagonien, Gambia, Rumänien, Neuseeland oder Tanzania.

 

Die Jugend : Kalter Krieg und Diplomatenklasse

Seine Jugend war geprägt durch eine typische Familiengeschichte des kalten Krieges. Mit seiner Mutter (Deutsche) und seinem Vater (Ungar) lebte er zunächst bis zu seinem 6. Lebensjahr in Budapest. Die Familie zerbrach, als 1979 der Umzug in die DDR anstand und der Vater sich weigerte mit seiner Familie hinter die Mauer zu ziehen. In der Schule fielen Janszky die besten Leistungen zu, ohne dass es einer Anstrengung bedurfte. So gewöhnte er sich daran, regelmäßig der beste Schüler zu sein und in Spezialklassen des DDR-Bildungssystems ausgebildet zu werden. In einer "R-Klasse" lernte er ab der 3. Klasse die russische Sprache und kam ab dem 11. Schuljahr in die so genannte Diplomatenklasse. Die besten 20 Schüler des Landes wurden Jahr für Jahr zu Diplomaten ausgebildet. Janszky sollte Botschafter werden. Doch diese letzte DDR-Diplomatenklasse gab es nur 2 Monate, dann kam zum Glück die Wende. Da war er 16 Jahre alt.

 

Der Journalist: Jüngster Nachrichtenchef der ARD

Janszky studierte Journalismus und Politikwissenschaft an der Universität Leipzig. Schnell begann er als Redakteur, Moderator und Primetime-Anchor bei DT64 und verschiedenen anderen ARD-Stationen zu arbeiten. Schon während seines Studiums wurde er festangestellt und übernahm mit 23 Jahren vermutlich als jüngster Nachrichten-Chef jener Zeit die Leitung der Politik- und Nachrichtenredaktion bei MDR Sputnik. Er gewann den Ersten Sächsischen Hörfunkpreis 1996. Mit dem Auftauchen des Internet als Massenmedium wirkte er von 2000 bis 2002 als Fachberater beim Intendanten des MDR zu Zukunftskonzepten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

 

Der Wendepunkt: Karriereende mit 28

Doch die schnelle Karriere sollte sich "rächen": Als er mit 28 Jahren alle Funktionen einer Radioredaktion (außer Programmchef) erfolgreich absolviert hatte und nach seiner Entwicklungsperspektive fragte, bekam er zur Antwort, dass im öffentlich-rechtlichen Rundfunk niemand unter 45 Jahren Programmdirektor werde. Also kündigte Janszky 2002 seinen lebenslangen ARD-Vertrag und wurde Programmdirektor des Lokalradios der Universität Leipzig. Im Jahr 2003 war er Aufbauleiter und Programmdirektor des Messeradios der Internationalen Funkausstellung in Berlin "IFA RADIO 2003".

 

Der Trainer: Innovation und Leadership

Schon als Journalist hatte sich Janszky in der Ausbildung von Studenten engagiert. So hielt er von 1999 bis 2002 Lehraufträge an der Universität Leipzig, der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, der Friedrich-Ebert-Stiftung und im MDR BildungsCentrum. In dieser Zeit wurde Jánszky zum ZFP-Trainer der Zentralen Fortbildung Programm von ARD und ZDF ausgebildet. Von 2002 bis 2004 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaften der Universität Leipzig. Später änderten sich seine Lehrthemen: Vom Journalismus zu Innovation und Leadership. Seit 2004 leitete er zahllose Workshops und Strategietage des 2b AHEAD ThinkTanks. Aktuell hält er einen Lehrauftrag im Masterstudiengang "Leadership" der Karlshochschule International University Karlsruhe.

 

Der Geschäftsmann: Deutschlands innovativste Denkfabrik

Die Erfahrungen seiner ersten Karriere in der ARD prägten Sven Gabor Janszky tief. Insbesondere die Innovationsresistenz und der von Mittelmaß geprägte Alltag ließen in ihm die Überzeugung reifen, dass er in seiner nächsten Karriere nur noch an Dingen von höchster Qualität auf bundesweitem und internationalem Niveau arbeiten will.

Mit diesem Anspruch gründete er 2004 in Leipzig die Medien-Politik-Beratung MDKK Mitteldeutsche Kommunikations- und Kongressgesellschaft, die mit Kongressen und PR-Kampagnen für öffentliche Positionierungen an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Medien sorgt. Zugleich gründete er den 2b AHEAD ThinkTank (damals: forward2business-ThinkTank). Diese vermutlich innovativste Denkfabrik Deutschlands versammelt alljährlich 300 CEOs und Innovations-Chefs deutscher Unternehmen und entwirft das Lebens- und Businessszenario für Deutschland in 10 Jahren. Der Fokus: Geschäftsmodelle der Zukunft! Der ThinkTank wurde 2008 als "Ausgewählter Ort der Ideen" vom Bundespräsidenten ausgezeichnet und 2009 für das "Europäische Jahr der Innovation und Kreativität" nominiert. Neben diesen beiden Geschäftsführertätigkeiten ist er Präsident des Verwaltungsrates der 2b AHEAD ThinkTank AG Schweiz und Aufsichtsrat der Karlshochschule International University.

 

Der Redner und Autor: 2023 - So leben wir in der Zukunft

Sven Gabor Janszky ist regelmäßiger Autor und Interviewpartner zu Lebenswelten der Zukunft unter anderem in FAZ, Financial Times Deutschland, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Süddeutsche Zeitung, Berliner Zeitung, ARD und Deutschlandfunk. Sein erstes Buch "2020 - So leben wir in der Zukunft" erschien im Oktober 2009. 2010 veröffentlichte Janszky zudem das Strategiebuch "Rulebreaker - So denken Menschen, deren Ideen die Welt verändern". Als Keynotespeaker spricht er vor jährlich 15.000 Zuhörern. Als Strategiecoach führt er Strategieprozesse und begleitet Vorstände bei der Entwicklung ihrer künftigen Geschäftsmodelle